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EU Förderprogramme und Subventionen

Fördermittel, Subventionen – Förderprogramme und Kredite in Griechenland

Subventions-Förderprogramme

Für Investitionen in Griechenland existieren verschiedene Fördermöglichkeiten, welche Investitionen in verschiedenen Branchen fördern. Das Investitionsgesetz 3908/2011 in seiner aktuellen Fassung wie durch die Gesetze 4072/2012 und 4146/2013 aktualisiert, stellt die neue Grundlage für die Förderung / Subventionierung von Investitionen in Griechenland dar. Darüber hinaus existieren jedoch weitere nationale und regionale Fördermöglichkeiten für verschiedene Branchen wie z. B. Technologie, Landwirtschaft und Tourismus. Ferner existieren jedoch auch Fördermöglichkeiten z. B. für kleine und mittlere Unternehmen, in Form von Zuzahlungen zu den Sozialversicherungsabgaben für arbeitslose Arbeitnehmer, Fortbildungsmaßnahmen z. B. im Bereich Neue Medien, Internet, Ansiedlung von Unternehmer in der Innovationszone von Thessaloniki, Modernisierung verarbeitender Unternehmen usw.

EU Subventionen und Förderprogramme

Die Subventionen / Fördermittel werden über verschiedene Verfahren vergeben, so z. B. durch direkte Auszahlung von Geldern als verlorene Zuschüsse, in Form von Steuersubventionen und Steuervergünstigungen, oder z. B. auch durch Übernahme von Kosten wie Arbeitgeberanteile von Sozialversicherungsabgaben usw.

Unternehmen, welche in absehbarer Zeit eine Aktivität in Griechenland planen, sollten sich deshalb vor der Gründung einer Gesellschaft in Griechenland über mögliche Fördermöglichkeiten erkundigen. Sollten Sie Fragen zum Thema Fördermöglichkeiten, Fördermittel, Förderprogramme, Subventionierung, usw. in Griechenland haben, können Sie sich für weitergehende Informationen gerne an uns wenden.

 

Das neue Investitionsgesetz (3908/2011)

In seiner aktuellen Fassung und geändert durch die Gesetze 4072/2012 und 4146/2013, ist ein finanztechnisches Instrument zu Gründung, Aufbau, Weiterentwicklung und Modernisierung von Unternehmen. Das Investitionsgesetz setzt Schwerpunkte in die Förderung des wirtschaftlichen Aufschwungs durch die Verbesserung des Unternehmertums, der Technologiereife, der Wettbewerbsfähigkeit und der regionalen Entwicklung. Ein zusätzliches Ziel ist die Verstärkung der grünen Technologie, der effektiven Funktionalität der Infrastrukturen und der optimale Nutzung von Fachkräften. Das Investitionsgesetz ist ein Instrument für die Unterstützung von privaten Investitionsinitiativen mit Subventionsanteil bis zu 60% je nach regionaler Zugehörigkeit. Das Investitionsgesetz subventioniert die wichtigsten Wirtschaftssektoren wie den Tourismus, die Weiterverarbeitung, die erneuerbaren Energien, Logistics, Produktion und Verarbeitung von Agrarprodukten und Dienstleistungen. Ab Herbst 2014 sollen laut Mitteilung der Regierung wieder neue Subventionsanträge gestellt werden können.

Das Investitionsgesetz betrifft das gesamte Hoheitsgebiet Griechenlands, Mindestvolumen beginnt bei 200.000EUR, die maximale Förderquote beträgt biszu 60%. Anträge können ganzjährig eingereicht werden. Für große Investitionspläne ab 50 Mio. EUR beträgt die maximale Förderung 40% .

Der Nationale Strategische Rahmenplan (ESPA) ist das Fördergesetz, das einen Gesamtplan aller EU-Fördermittel für die Periode 2014-2020 beinhaltet. Darunter fallen das Förderprogramm zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und des Unternehmertums, das Förderprogramm digitaler Konvergenz, das Umweltschutzprogramm, die Modernisierung und den Ausbau von Infrastrukturen, die Rationalisierung der Verbesserung der Effektivität der Staatsv.- und Kommunalverwaltung. Der Strategische Rahmenplan für die neue Periode 2014 bis 2020 befindet sich derzeit in Planung und soll im Laufe diesen Jahres (2014) verabschiedet werden. In Verbindungt mit dem Rahmenplan ESPA werden weiterhin auch die speziellen Förderprogramme weiterlaufen, so z.B. das Programm zur Förderung der Fischerei, der Fischzucht, das Fördergesetz 123A zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der Agrar-und Forst-Produkte, deren Verarbeitung und Vermarktung im In- und Ausland, regionale Programme (PEP) für die Verarbeitung, den Tourismus, den Handel und Dienstleistungen. Auch hierfür gelten die oben genannten Voraussetzungen.

 

Kredite und Beratung zur Ergänzung der Strukturfonds

Außer den Subventionsprogrammen hat die EU bestimmte Finanzierungs-Instrumente geschaffen, um die Entwicklung der Unternehmen zu unterstützen Zur Stärkung und Einbeziehung der Finanzsektors in die Regionalpolitik wurden von der EU drei Initiativen ins Leben gerufen. Jaspers, Jeremie und Jessica bieten Beratung und Finanzierungsmöglichkeiten neben den Fördermitteln aus den Strukturfonds. Die Initiativen bieten spezielle Kredite für Projekte in Regionen mit wirtschaftlichem Nachholbedarf und stellen flankierende Maßnahmen zu den Zuschüssen aus der EU-Regionalpolitik.. Die Initiative Jeremie (Joint European Resources for Micro to Medium Enterprises) wurde dabei auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen zugeschnitten. Mit der Gewährung von geeigneten Finanzierungsformen wie beispielweise der Vergabe von Kleinkrediten, Darlehen und Risikokapital soll dabei den KMU Finanzierungsalternativen geboten werden. An den Initiativen sind neben der Europäische Kommission und dem Europäischen Investitionsfonds auch die Europäische Investitionsbank beteiligt.

Mit dem Programm Jessica (Joint Europoean Suppert for Sustainable Investment in City Areas) soll der Themenkreis rund um die Städte-Entwicklung, Stadterneuerung und dem sozialem Wohnbau gestärkt werden. An diesem Programm sind die Europäische Investitionsbank und Entwicklungsbank des Europarates beteiligt, welche Kredite anbieten, die sich mit Zuschüssen aus EU-Programmen verknüpfen lassen.